Wenn man heute über den Suizid schreibt, dann stößt man ein Tabuthema an. Die Selbsttötung wird ja auch immer noch von vielen als Selbstmord bezeichnet, obwohl die Selbsttötung die Kriterien des Mordes garnicht erfüllen. Denn dazu müssten die Kriterien der Heimtücke und Verdeckung einer Straftat erfüllt sein, welche hier garnicht zutreffen. Deshalb wird von Menschen, die sich damit beschäftigen, auch der Begriff der Selbsttötung benutzt.
Das die Selbsttötung bei psychische Erkrankungen, Armut und Alter zunehmen, kann manchen Politikern nur recht sein, denn damit werden lediglich die sozialen Kassen auf Dauer entlastet. Nach Lösungen wird nicht wirklich gesucht, denn dazu müsste man sich wirklich mit dem komplexen Thema beschäftigen und diese Lösungen kosten viel Geld. Denn eines muss gesagt sein, die Erwerbsminderungsrenten sind zum Leben zu wenig und hält die früh in Rente gekommenen Menschen ihr Leben lang in Armut, ohne Aussicht auf ein Ende. Psychisch Kranke werden so nicht nur ausgegrenzt, sondern auch noch, zu ihrer Erkrankung, wie Abschaum behandelt.
So werden lieber weiterhin Lobbyisten, Bänker, Versicherungen und Unternehmer unterstützt, als diejenigen, die wirklich echte menschliche Hilfe bedürfen.
Das die heutigen Politiker, Bänker, Manager in Wirtschaftunternehmen und andere selbstgefällige Menschen im Himmelreich keinen Platz finden werden, will keiner so recht glauben. Aber wenn, dann würden sie die auf Erden verachteten und vernachlässigten Personengruppen wiedersehen, aber mit anderer Rollenverteilung. Wie soll das dann funktionieren?